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            <title>BAG F und I Brüssel 2018: Alles</title>
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                <title>BAG F und I Brüssel 2018: Alles</title>
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                        <title>Ä3 zu A2NEU: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
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                        <author>Gerd Kauschat (Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg KV)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 187 bis 212:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die europäischen Werte strahlen um so kräftiger, je stärker die Werte, die die</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Union ausmachen sollten, auch eingehalten werden. Die Interventions- und Regime-Change-Politik der letzten zwei Jahrzehnte im Nahen Osten und anderswo widersprechen diesem Wertefundament und haben millionenfaches Leid verursacht sowie neue, gefährliche Konflikte geschaffen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wenn wir unserer Verantwortung für eine friedliche europäische Außenpolitik gerecht werden wollen, müssen wir uns kritisch fragen, ob unsere demokratischen Werte zur Durchsetzung geopolitischer Interessen missbraucht worden sind. Ein Regime-Change mit repressiven, nicht-militärischen Mitteln ist immer noch ein Regime-Change – er dient den gleichen Interessen, und missachtet in gleicher Weise die Interessen der Zivilbevölkerung, die nicht nur im Krieg, sondern auch in einer durch Sanktionen zerrütteten Wirtschaft die größten Opfer zu bringen hat. Armutsbekämpfung und soziale Gerechtigkeit sind Grundpfeiler des demokratischen Europa und nur sie können Basis der Förderung demokratischer Entwicklungen anderswo auf der Welt sein.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die europäischen Werte strahlen um so kräftiger, je stärker sie eingehalten werden. Zur Zeit gibt es leider Vieles, was diesem Wertefundament nicht entspricht. So unter anderem eine Flüchtlingspolitik, die auf Abschreckung, Verlegung von Außengrenzen in Drittstaaten und unlauteren Deals mit autoritären Regimen setzt. Diese Politik setzt nicht nur an der falschen Stelle an und bringt unendliches Leid mit sich, sie schadet auch der außenpolitischen Glaubwürdigkeit und damit einer der vermeindlichen Stärken der EU. Genauso kritisch sehen wir die Zusammenarbeit mit Staaten wie China oder Saudi-Arabien, die beide ihren beträchtlichen weltweiten Einfluss nutzen um die an universielle Menschenrechten gebundenen internationalen Standards zu unterlaufen. Rüstungsexporte in diese Staaten lehnen wir ab.<br><br>Es liegt im Interesse der EU und vor allem im Interesse von Geflüchteten und Migrant*innen, dass die Lebensperspektiven in unserer Nachbarschaft auf dem afrikanischen Kontinent und im Nahen Osten besser werden. Die kurzfristig angelegte Kooperation zur &#039;Flüchtlingsbekämpfung&#039; ist nicht nur politisch falsch, sie läuft auch dem langfristigen Ziel entgegen, die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern zu verbessern. Statt autoritäre Regime zu &#039;ertüchtigen&#039;, sollte die EU ihren Einfluss nutzen um zum nachhaltigen Aufbau von rechtsstaatlichen Stukturen, demokratischer Partizipation und wirtschaftlicher Teilhabe in der Welt beizutragen.<br><br>Wir Bündnis 90/DIE GRÜNEN wollen eine starke EU-Außenpolitik. Eine, die auf die das geflügelte Wort der Wertegemeinschaft ernst nimmt und diese zum Maßstab der Beziehungen nach Außen macht.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Es liegt im Interesse der Bevölkerung vor Ort, von Geflüchteten und Migrant*innen, dass die Lebensperspektiven auf dem afrikanischen Kontinent und im Nahen Osten besser werden. In diesem Sinne unterstützen wir politische Ansätze, die unmittelbar zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in diesen Ländern beitragen. Wir begrüßen jeden Schritt zum Frieden. Wir setzen uns für die Beilegung der bestehenden Konflikte auf dem Verhandlungsweg und die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen ein. Neuen Regime-Change Ambitionen in Nahost erteilen wir eine klare Absage.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Für uns ist im Rahmen der Internationalen Zusammenarbeit die Charta der Vereinten Nationen das höchste Gut im Völkerrecht. Wir respektieren die Souveränität anderer Staaten und den Willen anderer Volkssouveräne.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir wollen den Weg gehen, den Menschen wie Michail Gorbatschow oder Olof Palme für Europa aufzeigten: Den Weg der Völkerverständigung, der Kooperation, des Interessenausgleichs, der gemeinsamen Verantwortung – den Weg zum gemeinsamen Haus Europa.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wenn wir Werte glaubwürdig vertreten wollen, müssen wir auch benennen, wenn gegen diese Werte<br>
verstossen wird. Die Syrien-Verhandlungen in Genf waren jahrelang durch das Beharren auf einem<br>
Regime-Change blockiert. Dass ein solcher angestrebt wurde, ist aus mittlerweile freigegebenen<br>
Dokumenten eindeutig belegbar, z.B. <a href="http://www.judicialwatch.org/wp-content/uploads/2015/05/Pg.-291-%20Pgs.-287-293-JW-v-DOD-and-State-14-812-DOD-Release-2015-04-10-final-version11.pdf">http://www.judicialwatch.org/wp-content/uploads/2015/05/Pg.-291- Pgs.-287-293-JW-v-DOD-and-State-14-812-DOD-Release-2015-04-10-final-version11.pdf</a>.<br>
Bolton hat letztes Jahr den Regime-Change im Iran ausgerufen, und das wird jetzt durchgezogen, vgl. den Iran-Report der Böll-Stiftung oder das Interview mit Bahman Nirumand im Tagesspiegel:<br>
<a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/iran-experte-bahman-nirumand-es-wird-eine-kettenreaktion-%20geben/21262686.html">https://www.tagesspiegel.de/politik/iran-experte-bahman-nirumand-es-wird-eine-kettenreaktion- geben/21262686.html</a></p>
<p>Die Unterstützung bewaffneter Gruppen aus dem Ausland ist völkerrechtswidrig, ebenso z.B. die US-amerikanische, englische, französische und türkische Präsenz in Nordsyrien.</p>
<p>Auch der neue Antragstext enthält nicht die Worte &quot;Völkerrecht&quot; und &quot;Regime-Change&quot;. Es gibt daher keinen Grund, an dem Änderungsantrag oder seiner Begründung etwas zu ändern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 27 Aug 2018 17:53:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A2NEU: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
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                        <author>Angelika Wilmen (Berlin-Pankow KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/EU_Aussenpolitik_-_Eine_Union_fuer_den_Frieden_NEU-27717/8684</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 32 bis 44:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Grundsätzlich begrüßen wir das Instrument einer ständigen strukturierten Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen (PESCO). Gleichzeitig fürchten wir, dass das Primat des Zivilen in der zur Zeit geplanten Variante der PESCO zur Disposition gestellt wird. PESCO müsste im Gegenteil der Abrüstung, dem Schaffen von Synergien dienen, nicht der Aufrüstung. Und sie kann nicht die alleinige Antwort auf Herausforderungen der Sicherheitspolitik sein, sondern kann den notwendigen Ausbau von Diplomatie und ziviler Konfliktprävention und -bearbeitung nur ergänzen. PESCO, so wie es nun ausgestaltet ist, hat einen deutlichen Überhang für industriepolitische Verteidigungspolitik. Der Haushalt, den das EP in Begleitung von PESCO aufgesetzt hat, wird voraussichtlich im Blickfeld eines engen Sicherheitsbegriffs, nicht im Sinne der Menschlichen Sicherheit (Human Security) gestaltet.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir stehen dem Instrument einer ständigen strukturierten Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen (PESCO) skeptisch gegenüber. Statt eine gemeinsame Sozialunion voranzutreiben und z.B. die hohe Jugendarbeitslosigkeit im Süden Europas zu bekämpfen, investiert die EU in Migrantenabwehr und Aufrüstung. Wir fordern stattdessen eine Zusammenarbeit bei Abrüstung, Ziviler Konfliktbearbeitung und Krisenprävention.</ins> Pooling und Sharing von Verteidigungskapazitäten in der Europäischen Union sind sinnvoll, sie dürfen </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wir sollten nicht davor zurückschrecken, PESCO deutlicher zu kritisieren. Hier werden EU-Gelder in den Verteidigungsetat verschoben. Auch sind die bisher verabschiedeten Projekte zum Teil sehr fragwürdig (Stichwort: Migrantenabwehr und Rüstungsförderung). PESCO verpflichtet die teilnehmenden Staaten zudem zu einer regelmäßigen Erhöhung des Verteidigungshaushaltes. Nicht zuletzt unterliegt PESCO keinerlei parlamentarischen Kontrolle.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 26 Aug 2018 21:00:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A2NEU: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/EU_Aussenpolitik_-_Eine_Union_fuer_den_Frieden_NEU-27717/8636</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (Vulkaneifel KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/EU_Aussenpolitik_-_Eine_Union_fuer_den_Frieden_NEU-27717/8636</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 126 bis 127 einfügen:</h4><div><p>Interessen sind Chancen zum Frieden, wie es keine anderen gibt. Dieser Tatsache kann man sich nicht oft genug bewusst sein.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>&lt;Neuer Absatz, neue Überschrift&gt;<br><strong>Europa muss atomwaffenfrei werden!</strong><br><br>Die Nuklearmacht Großbritannien verlässt die EU, Frankreich sieht nukleare Abschreckung zuerst national, die durch die USA gegebene NATO-Beistandsgarantie wackelt. In dieser Phase wird nicht nur über eine Ausbreitung des französischen Atom-Schutzschildes über Deutschland (oder ganz Europa) diskutiert, selbst eine deutsche atomare Bewaffunung ist offenbar wieder diskutabel. Wir Grünen wissen, dass dies alles die falschen Diskussionen und die falschen Schlussfolgerungen sind! Vielmehr müssen wir uns dafür mit aller Kraft einsetzen, dass Europa baldmöglichst atomwaffenfrei wird. Die US-Atom-Waffen müssen abgezogen werden und unsere französischen Freunde müssen wir überzeugen, dass in den Zeit zunehmender Proliferation ein ABBAU der atomaren Rüstung der einzige sicher funktioniernde Weg sein kann. Die Geschichte hat gezeigt, dass jede vorhandene Waffe auch irgendwann eingesetzt wird. Passiert dies in Europa, wäre dies das Ende des Kontinentes!</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Das brisante Thema Atomwaffen taucht bisher nicht auf im Text ...</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 21 Aug 2018 00:11:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2NEU: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/EU_Aussenpolitik_-_Eine_Union_fuer_den_Frieden_NEU-27717</link>
                        <author></author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grüne europäische Außenpolitik ist immer Friedenspolitik</strong><br><br>
Bündnis 90/Die Grünen sind eine proeuropäische Partei. Eine Partei, die den europäischen Einigungsprozess in der EU sowie in Europa mitgestalten will. Dies allein ist schon zum Alleinstellungsmerkmal geworden in einer Zeit, in der die deutsche Bundesregierung auf eine Renationalisierung der Politik setzt und europäische Spielregeln missachtet, in der rechtspopulistische Parteien in Deutschland und anderen Mitgliedstaaten ihre Anliegen nicht mit, sondern gegen die EU umsetzen wollen. Für uns Grüne ist die europäische Zusammenarbeit nicht verhandelbar. Die Herausforderungen der Zukunft, wie der Klimawandel, der sozial-ökologische Umbau der Weltwirtschaft und die Festigung demokratischer Gesellschaften können nur mit-, niemals gegeneinander in Europa gemeistert werden. Dies gilt auch für die Herausforderungen, die sich im Bereich der Friedenspolitik stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Europa erfindet sich neu - reden wir mit!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vereinigten Staaten haben viele Jahre die Weltpolitik dominiert wie keine andere Macht. Das US-Militär ist das schlagkräftigste, die Wirtschaft nachwievor stark und auf internationaler Ebene bleiben die USA ein politisches Schwergewicht. Die EU muss sich auch deshalb weiterhin um gute Beziehungen bemühen. Doch seit der Wahl von Donald Trump steht das politische Zuverlässigkeit der USA und die transatlantische Verbindung wie nie zuvor zur Disposition. Die EU reagiert, auch im Lichte des Brexit, mit einer Suche nach neuer, europäischer Stärke und Zusammenarbeit und findet - wie die Prozesse rund um die PESCO zeigen, ihr Potenzial scheinbar vor allem im Militärischen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir lehnen die Forderung , die EU müsse nun auch eine militärische Großmacht werden, ab. Die europäische Geschichte lehrt, dass nicht einseitige Aufrüstung und Militarisierung Frieden bringen, sondern gemeinsame Institutionen, Multilateralismus und die Suche nach Einigung, trotz großer Interessenkonflikte.In Zeiten der sich verändernden globalen Machtverhältnisse muss der Kurs Europas der sein, nach innen und außen, politisch, diplomatisch und zivil für eine friedlichere Welt und internationale Ordnung zu streiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grundsätzlich begrüßen wir das Instrument einer ständigen strukturierten Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen (PESCO). Gleichzeitig fürchten wir, dass das Primat des Zivilen in der zur Zeit geplanten Variante der PESCO zur Disposition gestellt wird. PESCO müsste im Gegenteil der Abrüstung, dem Schaffen von Synergien dienen, nicht der Aufrüstung. Und sie kann nicht die alleinige Antwort auf Herausforderungen der Sicherheitspolitik sein, sondern kann den notwendigen Ausbau von Diplomatie und ziviler Konfliktprävention und -bearbeitung nur ergänzen. PESCO, so wie es nun ausgestaltet ist, hat einen deutlichen Überhang für industriepolitische Verteidigungspolitik. Der Haushalt, den das EP in Begleitung von PESCO aufgesetzt hat, wird voraussichtlich im Blickfeld eines engen Sicherheitsbegriffs, nicht im Sinne der Menschlichen Sicherheit (Human Security) gestaltet. Pooling und Sharing von Verteidigungskapazitäten in der Europäischen Union sind sinnvoll, sie dürfen aber nicht zum Verkaufsargument für die Erhöhung von Militärausgaben und einer Militarisierung der Europäischen Union genutzt werden. Sicherheit muss immer an erster Stelle Human Security meinen, der Sicherheitsbegriff im Rahmen der PESCO bildet dies in keiner Weise ab. In der EU selbst beginnend heißt das auch, statt Geschenke an die Rüstungsindustrie zu verteilen in den sozialen Frieden innerhalb der EU zu investieren - z. B. durch eine Sozialunion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Europäische Parlament (EP) muss in außenpolitischen Fragen und Fragen von Frieden und Sicherheit mehr Einsicht in die Prozesse und Mitsprachemöglichkeiten, langfristig auch Entscheidungsbefugnisse, haben. Dort, wo eine parlamentarische Kontrolle möglich ist, müssen schon jetzt Entscheidungen, welche die Außen- und Verteidigungspolitik betreffen, transparenter gestaltet werden, um in breiter Öffentlichkeit diskutiert werden zu können. Der Parlamentsvorbehalt des Bundestages darf durch die europäische Kooperation nicht unterlaufen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Europas Stärken müssen Diplomatie, Prävention und zivile Konfliktbearbeitung sein</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deutschland und zahlreiche andere europäische Staaten haben große Fortschritte im Bereich der zivilen Krisenprävention und Konfliktbearbeitung gemacht. Frühwarnsysteme werden endlich koordiniert, Fachkräfte teilweise gemeinsam ausgebildet und Polizei und Justiz in die Lage versetzt, bei zivilen Einsätzen immer besser ihren Beitrag zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch es bleiben auch noch viele Baustellen offen. Von einer kohärenten EU-Außenpolitik und einer kohärenten, vollständig koordinierten Krisenprävention aus der EU sind wir weit entfernt. Die Fachkräfte sind da, aber es sind zu wenige - schon für bestehende Projekte. Dazu kommen viele EU-Politiken, die Kriegsökonomien fördern, Entwicklung verhindern und Konflikte verschärfen. Diesen Politiken muss ein Ende gesetzt werden, sonst arbeitet die EU gegen ihre eigenen friedenspolitischen Ziele. Die jetzige Außenpolitk der EU im Zusammenspiel mit der Außenpolitik<br>
der Mitgliedssstaaten ist friedenspolitisch insgesamt ein zu kleiner Teil der Lösung und noch immer ein zu großer Teil des<br>
Problems. Die Werte, für die die EU steht, werden nicht immer gelebt, negative Effekte ausgeblendet und Prävention zu kurz gedacht.<br><br>
Zivile Krisenprävention und Konfliktbearbeitung sind heute wichtiger denn je und gehören ins Zentrum der europäischen Außenpolitik. Die EU sollte durch strategisches, präventives und kohärentes Handeln in Führung gehen auf diesem Gebiet. Dazu sind auch die Verbesserung von Frühwarnung, die effektive Förderung und die Koordination von Mediationskapazitäten und eine Stärkung von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Nicht-Regierungsorganisationen erforderlich. Der Evaluation des europäischen Engagements kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Die EU kann außerdem mit gutem Beispiel vorangehen, wenn sie die Potenziale und Bedeutung der Arbeit von Frauen in Friedensprozessen beleuchtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass neben den bestehenden Programmen und Initiativen im Praxisbereich der Prävention auch mehr in wissenschaftliche Programme investiert wird, die es uns ermöglichen, andere Länder und Kulturen noch besser zu verstehen. Es braucht ein ausgebautes Netz an Expert*innen, die die Diplomatie mit ihrem Wissen über andere Staaten und Gesellschaften intensiv unterstützen können. So ein weltweites Netzwerk und die Friedens- und Konfliktforschung müssen als integraler Bestandteil eines nach Frieden strebenden Europas verstanden werden. Sie sind kein nettes Beiwerk einer europäischen Sicherheitspolitik sondern notwendige Vorraussetzung für nachhaltige Sicherheits- und Friedenspolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in der gemeinsamen klassischen Außenpolitik gibt es viel zu gestalten. Selbst ständige Sicherheitsratsmitglieder wie Großbritannien und Frankreich wirken relativ einflusslos in Anbetracht aufstrebender Mächte wie China und Indien, Aber auch im Vergleich zu den über ihre Region hinaus sehr einflussreichen Golfstaaten oder Russland. Die Machtpolitik die von diesen Staaten und den noch-dominanten USA ausgeht ist keine Blaupause für das, was sich pro-Europäer*innen für eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik wünschen sollten. Aber sie stellt die EU und Europa vor Herausforderungen, die nur gemeinsam bewältigt werden können. Dazu braucht es eine weitere Stärkung des europäischen Auswärtigen Dienstes, einer noch besseren Koordinierung zwischen den Außenministerien der EU, Entscheidungen des Rates im Mehrheitsprinzip und nicht zuletzt ein zurücktreten nationaler Akteur*innen zu Gunsten der europäsichen Außenbeauftragten, damit die EU auf internationalen Bühnen de facto mit einer Stimme sprechen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die EU an sich ist ein Friedensprojekt - bewahren wir es!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die EU ist weltweit in ihrer Struktur einzigartig. Sie basiert auf einem Prinzip, das nirgends anders politisch so intensiv und umfänglich gelebt wird: Die Abgabe von Kompetenzen des Nationalstaats um gemeinsame Politik einer supranationalen Souveränität zu ermöglichen. Damit ist die EU zur Zeit die verdichtetste Form des Multilateralismus. International gibt es viele erfolgreiche multilaterale Ordnungen, doch nirgends sind die Verflechtungen zwischen den Staaten so eng, die Ordnung so stabil, die Akzeptanz so hoch. Die EU hat den Friedensnobelpreis bekommen, weil sie das erfolgreichste Friedensprojekt ist, was es je gegeben hat. Die Bedeutung der EU als Friedensprojekt zu banalisieren bedeutet vor allem, die Gefahr eines neuen großen Krieges in Europa auszublenden. Multilateralismus, Zusammenarbeit auch bei Konflikten und nicht nur als Resultat gemeinsamer (machtpolitischer) Interessen sind Chancen zum Frieden, wie es keine anderen gibt. Dieser Tatsache kann man sich nicht oft genug bewusst sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die EU als Verfechterin des Multilateralismus in Zeiten von ‘America First’</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Angriffe auf den Multilateralismus als Prinzip, sind die wohl größte Herausforderung unserer Zeit. Weil nichts anderes als das bisschen Frieden, was es schon gibt, auf dem Spiel steht. Gemeinsam mit Menschen auf der ganzen Welt müssen Grüne deshalb in Europa und vor allem in der EU dafür kämpfen, dass dieses Prinzip wieder gestärkt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das kann die EU nur mit einer gemeinsamen Stimme. Und das ist genau die Definition von Stärke, die Bündnis 90/ die Grünen in die Welt und vor allem in die EU tragen müssen. Die EU, die als höchsten Zweck den Frieden im Inneren hat, muss sich auch um sich selbst kümmern, den inneren Frieden in der EU und Europa fördern und mit gleichem Einsatz im Sinne des Friedens die Welt mitgestalten.<br><br>
Die Stärke einer gemeinsamen Außenpolitik der EU ist nicht das autoritäre Aufzwingen von Regeln. Es ist, wie in der EU selbst praktiziert, die Verhandlung, das Gespräch und der Kompromiss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Tendenzen zum Totalitären, die in den politischen Entwicklungen in Russland, China, der Türkei, den USA sowie in Teilen Europas zu entdecken sind, muss die EU die Widerstandsfähigkeit eines demokratisch verfassten Gemeinwesens entgegenstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie, Rechtsstaate und Menschenrechte sind nicht nur ein hohes Gut für die Bürger*innen selbst, wenn sie gerecht umgesetzt werden, haben sie auch die Strahlkraft Bürger in totalitären Systemen zu inspirieren und zu ermutigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Solidarisch nach Innen und Außen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die europäische Krisenpolitik, sowohl in der Finanzkrise als auch bei den aktuellen Herausforderungen der Migration, hat die Chance auf eine gemeinsame Stimme der EU weiter geschwächt. China, Russland und selbst kleine Staaten wie Aserbaidschan haben diese Stimme durch bilaterale Kooperationen, in denen Investitionen mit politischen Schweigepflichten verknüpft wurden, stumm gemacht. Die Austeritätspolitik fällt der EU nachträglich auf die Füße, die innereuopäische Nicht-Solidarität hat sich in Nicht-Loyalität verwandelt. Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Hier wieder Vertrauen zu schaffen muss die höchste Priorität haben - auch zwischen den Gesellschaften. Die Gefahr von stärkeren Verwerfungen zwischen den europäischen Gesellschaften ist noch nicht gebannt.<br><br>
Eine einige EU ist die Voraussetzung für eine gemeinsame und einheitliche Außenpolitik. Dazu bedarf es der verstärkten Solidarität zwischen den Menschen in der EU, aber auch einer Stärkung der Partizipationsmöglichkeiten in Politikprozessen der EU. Mit der Stärkung der Demokratie und sozialen Integration wird die EU auch nach außen handlungsfähiger. Das muss in der Zukunft das Ziel sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Neue Partner*innen suchen und finden</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die EU ist keine militärische Weltmacht und sollte das auch nicht anstreben. Statt sich auf die Stärke der Armee zu berufen, muss sie sich auf die Stärke ihrer Argumente und die Leuchtkraft ihrer sozialen und demokratischen Verfasstheit verlassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Schutz von Menschenrechten, die zentrale Stellung der Würde des Einzelnen, der Wert der Pressefreiheit, das Streben nach Rechtsstaalichkeit und Gerechtigkeit, all das macht die EU aus. Mit allen Staaten, die sich diesen Werten weltweit verschrieben haben und - ähnlich wie in der EU - unterschiedlich erfolgreich in der Umsetzung sind, wollen wir weiter an der ihrer Erhaltung und Verbreitung arbeiten. Die Versprechen der Demokratien - Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit- wurden zwar bis heute nirgends vollends verwirklicht, sie bleiben aber richtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die EU muss ihre Partnerschaften nach diesen Werten ausrichten. Das heißt nicht, dass Kooperationen mit Staaten, die keine Demokratien sind, verunmöglicht werden sollen. Im Gegenteil - Multilateralismus ist gerade wegen der unterschiedlichen Systeme von entscheidener Bedeutung. Es ist das einzige Prinzip, dass über Systemfragen hinaus eine Ordnung schaffen kann, die Frieden fördert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Immer schön authentisch bleiben - Glaubwürdigkeit ist eine Währung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die europäischen Werte strahlen um so kräftiger, je stärker sie eingehalten werden. Zur Zeit gibt es leider Vieles, was diesem Wertefundament nicht entspricht. So unter anderem eine Flüchtlingspolitik, die auf Abschreckung, Verlegung von Außengrenzen in Drittstaaten und unlauteren Deals mit autoritären Regimen setzt. Diese Politik setzt nicht nur an der falschen Stelle an und bringt unendliches Leid mit sich, sie schadet auch der außenpolitischen Glaubwürdigkeit und damit einer der vermeindlichen Stärken der EU. Genauso kritisch sehen wir die Zusammenarbeit mit Staaten wie China oder Saudi-Arabien, die beide ihren beträchtlichen weltweiten Einfluss nutzen um die an universielle Menschenrechten gebundenen internationalen Standards zu unterlaufen. Rüstungsexporte in diese Staaten lehnen wir ab.<br><br>
Es liegt im Interesse der EU und vor allem im Interesse von Geflüchteten und Migrant*innen, dass die Lebensperspektiven in unserer Nachbarschaft auf dem afrikanischen Kontinent und im Nahen Osten besser werden. Die kurzfristig angelegte Kooperation zur &#039;Flüchtlingsbekämpfung&#039; ist nicht nur politisch falsch, sie läuft auch dem langfristigen Ziel entgegen, die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern zu verbessern. Statt autoritäre Regime zu &#039;ertüchtigen&#039;, sollte die EU ihren Einfluss nutzen um zum nachhaltigen Aufbau von rechtsstaatlichen Stukturen, demokratischer Partizipation und wirtschaftlicher Teilhabe in der Welt beizutragen.<br><br>
Wir Bündnis 90/DIE GRÜNEN wollen eine starke EU-Außenpolitik. Eine, die auf die das geflügelte Wort der Wertegemeinschaft ernst nimmt und diese zum Maßstab der Beziehungen nach Außen macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sara Nanni und Michael Bloss:</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 19 Aug 2018 22:42:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä44 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8630</link>
                        <author>david baltzer</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8630</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 1 bis 3 einfügen:</h4><div><p><strong>Grüne europäische Außenpolitik ist immer auch Friedenspolitik</strong><br><br><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Streichen bis Zeile 50 einschliesslich. Stattdessen:<br>Ein Weg, der gegenwärtigen Schwäche und Krise der europäischen Union entgegenzuwirken könnte sein, den Auftrag des Friedennobelpreises ernst zu nehmen. Die EU könnte ein Bürger- und Staatenverbund werden, der den weltweiten Wunsch nach einem Leben ohne kriegerische Auseinandersetzung enrst nimmt. Als einer der stärksten Wirtschaftsräume der Welt könnte sie vorleben, wie der Erhalt der Lebensgrundlagen, Wohlstand und gerechtes Miteinander um so mehr gestärkt werden können, wenn die enormen Geld, Material und Intelligenzströme, die durch Rüstung und Armeen gebunden werden umgeleitet werden. Donald Trump ist insofern zu danken, das sein ständiges Beharren auf Rüstungsbudgets von 2% des BruttosP der Natomitlglieder einen dazu ermutigt, genau den gegenteiligen Weg einzuschlagen. Europa ermutigt die Welt zum Abrüsten und geht einen Schritt in diese Richtung, indem es verspricht die gesamteuorpäischen Miltitärausgaben jährlich um 2 % zu senken.<br>Dafür wäre es uA erforderlich, dass die Institutionen und Strukturen der EU weiter demokratisiert werden. Eine gewisse Müdigkeit die europäischen Institutionen betreffend ist ernstzunehmen. In diesem Zusammenhang muss die ständige Erweiterung der Eu geprüft werden. Eine Stärkung der Binnenbindung geht vermutlich nur über mehr partizipative Elemente, einer Auseinandersetzung darüber, ob Gemeinschaftswährung so wie sie jetzt gestaltet ist, der Stärkung der EU dient, wie ein Ausgleich zwischen den verschieden Mentalitäts und ökonomischen Räumen konstruktiv erfolgen kann usw usf. Die Idee von einer ‚gemeinsamen Stimme‘ in der EU Aussenpolitik scheint im Moment um so schwieriger umzuetzen zu sein, je mehr die EU Staaten ihr Heil in einer zunehmend negative nationalen Ausrichtung suchen. Diese Fliehkräfte sind in kurzfristig nicht aufhalten. Um so mehr sollte versucht werden, eine neue positive Idee von Europa zu entwickeln und notfalls auch gegen die EU Institutionen durchzusetzen. Das könnte Entmilitarisierung und Schutz unser aller Lebensgrundlage sein (Klimaziele usw).<br><br>Der jetzt eingeschlagene Weg die EU zu einer „Verteidigungsunion“ zu erklären, dass Pesco ausserhalb parlamentarischer Kontrolle stattfindet, der ‚Schutz einheimischer Rüstungsindustrie‘ lädt gerade dazu ein vehement einen anderen Weg zu bestreiten. Bündnis 90 / Die Grünen rufen ihre europäischen Partner dazu auf an einem solchen Projekt mitzuarbeiten und die BürgerInnen Europas dahingehend zu mobilisieren, dass wir auf lange Sicht zu einem Motor für Frieden sowohl innerhalb Europas wie auch in der Welt werden.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der bisherige Antrag fordert eine einheitliche EU Aussenpolitik, beschreibt aber zugleich, warum damit in absehbarer zeit nicht zu rechnen ist. der zu erwartende rechtssrutsch bei der kommenden eu wahl lässt sogar zu erwarten, dass was dann eventuell mehrheitlich beschlossen wird, nicht das ist, was wir für wünschenswert halten. statt weiterhin eine geschlossene Eu zu fordern, ohne dass ihre strukturellen und sonstigen mängel benannt werden halte ich es für sinnvoll zu beschreiben, wie man ihre strahlkraft neu formulieren könnte. Die positiven Forderungen ab Zeile 51 könnten dann folgend eingearbeitet werden, zu erweitern um den Beitritt zum atomaren Abrüstung, verlassen des Atomschutzschirmes, einer Beteilung von weltweiten Friedensforschungsinstituten und Einzelpersönlichkeit in die AbrüstungsUnion Eu, Beratung durch Frauen im Sinne der UN Resolution 1325, Stärkung von UN und OSZE usw usf.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 17 Aug 2018 00:24:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä36 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8620?commentId=359#comm359</link>
                        <author>Marcel Ernst</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8620?commentId=359#comm359</guid>
                        <description><![CDATA[Die Tatsache, dass jemand ein verbales Bekenntnis zum Multilateralismus kann nicht das Ende unserer Analyse sein.]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Aug 2018 16:11:15 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä43 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8627?commentId=358#comm358</link>
                        <author>Gerd Kauschat</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8627?commentId=358#comm358</guid>
                        <description><![CDATA[Es ist nicht alles, was rot ist, gestrichen, und nicht alles, was grün ist, neu. Nachdem ich nun mehrere Stunden versucht habe, das korrekt zu formatieren, nachdem ich das falsch angezeigte  zurückgezogen hatte, geb ich's auf. Wenn Antragsgrün das so verhackstücken will, lässt es sich offenbar nicht davon abbringen. Bitte schaut selbst, was da übernommen wurde, und was geändert. 
]]></description>
                        <pubDate>Tue, 14 Aug 2018 04:04:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä43 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8627</link>
                        <author>Gerd Kauschat (Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8627</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 171 bis 191:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die europäischen Werte strahlen um so kräftiger, je stärker die Werte, die die Union ausmachen sollten, auch eingehalten werden.Die Interventions- und Regime-Change-Politik der letzten zwei Jahrzehnte im Nahen Osten und anderswo widersprechen diesem Wertefundament und haben millionenfaches Leid verursacht sowie neue, gefährliche Konflikte geschaffen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wenn wir unserer Verantwortung für eine friedliche europäische Außenpolitik gerecht werden wollen, müssen wir uns kritisch fragen, ob unsere demokratischen Werte zur Durchsetzung geopolitischer Interessen missbraucht worden sind. Ein Regime-Change mit repressiven, nicht-militärischen Mitteln ist immer noch ein Regime-Change – er dient den gleichen Interessen, und missachtet in gleicher Weise die Interessen der Zivilbevölkerung, die nicht nur im Krieg, sondern auch in einer durch Sanktionen zerrütteten Wirtschaft die größten Opfer zu bringen hat. Armutsbekämpfung und soziale Gerechtigkeit sind Grundpfeiler des demokratischen Europa und nur sie können Basis der Förderung demokratischer Entwicklungen anderswo auf der Welt sein.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die europäischen Werte strahlen um so kräftiger, je stärker die Werte, die die Union ausmachen sollten, auch eingehalten werden. Und zur Zeit gibt es leider Vieles, was diesem Wertefundament nicht entspricht. Allen voran eine Flüchtlingspolitik, die auf Abschreckung, die Verlegung von Außengrenzen in Drittstaaten und dreckigen Deals mit Diktatoren setzt. Diese aggressive Politik setzt nicht nur an der falschen Stelle an und bringt unendliches Leid mitsich, sie schadet auch der außenpolitischen Glaubwürdigkeit und damit einer der vermeindlichen Stärken der EU.<br><br>Es liegt im Interesse der Europäischen Union und im Interesse von Geflüchteten und Migrant*innen, dass es die Lebensperspektiven auf dem afrikanischen Kontinent und im Nahen Osten besser werden. Die kurzfristig angelegte neue Kooperation mit Diktatoren zur &#039;Flüchtlingsbekämpfung&#039; ist nicht nur menschlich falsch, sie läuft auch dem langfristigen Ziel zuwider. Statt sie mit dem Aufhalten von Geflüchteten zu beschäftigen, dürfen autoritäre Regime nicht weiter unterstützt werden, denn diese treiben Menschen zu Flucht.<br><br>Wir Bündnis 90/DIE GRÜNEN wollen eine starke EU-Außenpolitik. Eine, die auf die das geflügelte Wort der Wertegemeinschaft ernst nimmt und auch in diese zum Maßstab der Beziehungen nach Außen macht.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Es liegt im Interesse der Bevölkerung vor Ort,von Geflüchteten und Migrant*innen, dass es die Lebensperspektiven auf dem afrikanischen Kontinent und im Nahen Osten besser werden.In diesem Sinne unterstützen wir politische Ansätze, die unmittelbar zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in diesen Ländern beitragen. Wir begrüßen jeden Schritt zum Frieden. Wir setzen uns für die Beilegung der bestehenden Konflikte auf dem Verhandlungsweg und die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen ein. Neuen Regime-Change Ambitionen in Nahost erteilen wir eine klare Absage.<br></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Für uns ist im Rahmen der Internationalen Zusammenarbeit die Charta der Vereinten Nationen das höchste Gut im Völkerrecht. Wir respektieren die Souveränität anderer Staaten und den Willen anderer Volkssouveräne.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir Bündnis 90/DIE GRÜNEN wollen eine starke EU-Außenpolitik. Eine, die auf die das geflügelte Wort der Wertegemeinschaft ernst nimmt und auch in diese zum Maßstab der Beziehungen nach Außen macht.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wenn wir Werte glaubwürdig vertreten wollen, müssen wir auch benennen, wenn gegen diese Werte verstossen wird. Die Syrien-Verhandlungen in Genf waren jahrelang durch das Beharren auf einem Regime-Change blockiert. Dass ein solcher angestrebt wurde, ist aus mittlerweile freigegebenen Dokumenten eindeutig belegbar, z.B. <a href="http://www.judicialwatch.org/wp-content/uploads/2015/05/Pg.-291-Pgs.-287-293-JW-v-DOD-and-State-14-812-DOD-Release-2015-04-10-final-version11.pdf.">http://www.judicialwatch.org/wp-content/uploads/2015/05/Pg.-291-Pgs.-287-293-JW-v-DOD-and-State-14-812-DOD-Release-2015-04-10-final-version11.pdf.</a></p>
<p>Bolton hat letztes Jahr den Regime-Change im Iran ausgerufen, und das wird jetzt durchgezogen, vgl. den Iran-Report der Böll-Stiftung oder das Interview mit Bahman Nirumand im Tagesspiegel: <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/iran-experte-bahman-nirumand-es-wird-eine-kettenreaktion-geben/21262686.html">https://www.tagesspiegel.de/politik/iran-experte-bahman-nirumand-es-wird-eine-kettenreaktion-geben/21262686.html</a></p>
<p></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 14 Aug 2018 03:55:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä42 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8626</link>
                        <author>Gerd Kauschat (Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8626</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 171 bis 191:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die europäischen Werte strahlen um so kräftiger, je stärker die Werte, die die Union ausmachen sollten, auch eingehalten werden.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die Interventions- und Regime-Change-Politik der letzten zwei Jahrzehnte im Nahen Osten und anderswo widersprechen diesem Wertefundament und haben millionenfaches Leid verursacht sowie neue, gefährliche Konflikte geschaffen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wenn wir unserer Verantwortung für eine friedliche europäische Außenpolitik gerecht werden wollen, müssen wir uns kritisch fragen, ob unsere demokratischen Werte zur Durchsetzung geopolitischer Interessen missbraucht worden sind. Ein Regime-Change mit friedlichenrepressiven, nicht-militärischen Mitteln ist immer noch ein Regime-Change – er dient den gleichen Interessen, und missachtet in gleicher Weise die Interessen der Zivilbevölkerung, die nicht nur im Krieg, sondern auch in einer durch Sanktionen zerrütteten Wirtschaft die größten Opfer zu bringen hat. Armutsbekämpfung und soziale Gerechtigkeit sind Grundpfeiler des demokratischen Europa und nur sie können Basis der Förderung demokratischer Entwicklungen anderswo auf der Welt sein.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Die europäischen Werte strahlen um so kräftiger, je stärker die Werte, die die Union ausmachen sollten, auch eingehalten werden. Und zur Zeit gibt es leider Vieles, was diesem Wertefundament nicht entspricht. Allen voran eine Flüchtlingspolitik, die auf Abschreckung, die Verlegung von Außengrenzen in Drittstaaten und dreckigen Deals mit Diktatoren setzt. Diese aggressive Politik setzt nicht nur an der falschen Stelle an und bringt unendliches Leid mitsich, sie schadet auch der außenpolitischen Glaubwürdigkeit und damit einer der vermeindlichen Stärken der EU.<br><br>Es liegt im Interesse der Europäischen Union und im Interesse von Geflüchteten und Migrant*innen, dass es die Lebensperspektiven auf dem afrikanischen Kontinent und im Nahen Osten besser werden. Die kurzfristig angelegte neue Kooperation mit Diktatoren zur &#039;Flüchtlingsbekämpfung&#039; ist nicht nur menschlich falsch, sie läuft auch dem langfristigen Ziel zuwider. Statt sie mit dem Aufhalten von Geflüchteten zu beschäftigen, dürfen autoritäre Regime nicht weiter unterstützt werden, denn diese treiben Menschen zu Flucht.<br><br>Wir Bündnis 90/DIE GRÜNEN wollen eine starke EU-Außenpolitik. Eine, die auf die das geflügelte Wort der Wertegemeinschaft ernst nimmt und auch in diese zum Maßstab der Beziehungen nach Außen macht.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Es liegt im Interesse der Bevölkerung vor Ort, von Geflüchteten und Migrant*innen, dass die Lebensperspektiven auf dem afrikanischen Kontinent und im Nahen Osten besser werden. In diesem Sinne unterstützen wir politische Ansätze, die unmittelbar zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in diesen Ländern beitragen. Wir begrüßen jeden Schritt zum Frieden. Wir setzen uns für die Beilegung der bestehenden Konflikte auf dem Verhandlungsweg und die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen ein. Neuen Regime-Change Ambitionen in Nahost erteilen wir eine klare Absage.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Für uns ist im Rahmen der Internationalen Zusammenarbeit die Charta der Vereinten Nationen das höchste Gut im Völkerrecht. Wir respektieren die Souveränität anderer Staaten und den Willen anderer Volkssouveräne.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir wollen den Weg gehen, den Menschen wie Michail Gorbatschow oder Olof Palme für Europa aufzeigten: Den Weg der Völkerverständigung, der Kooperation, des Interessenausgleichs, der gemeinsamen Verantwortung – den Weg zum gemeinsamen Haus Europa.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wenn wir Werte glaubwürdig vertreten Wollen, müssen wir auch benennen, wenn gegen diese Werte verstossen wird. Die Syrien-Verhandlungen in Genf waren jahrelang durch das Beharren auf einem Regime-Change blockiert. Das ein solcher angestrebt wurde, ist aus mittlerweile freigegebenen Dokumenten eindeutig belegbar, z.B. <a href="http://www.judicialwatch.org/wp-content/uploads/2015/05/Pg.-291-Pgs.-287-293-JW-v-DOD-and-State-14-812-DOD-Release-2015-04-10-final-version11.pdf">http://www.judicialwatch.org/wp-content/uploads/2015/05/Pg.-291-Pgs.-287-293-JW-v-DOD-and-State-14-812-DOD-Release-2015-04-10-final-version11.pdf</a>.</p>
<p>Bolton hat letztes Jahr den Regime-Change im Iran ausgerufen, und das wird jetzt durchgezogen, vgl. den Iran-Report der Böll-Sriftung oder das Interview mit Bahman Nirumand im Tagesspiegel: <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/iran-experte-bahman-nirumand-es-wird-eine-kettenreaktion-geben/21262686.html">https://www.tagesspiegel.de/politik/iran-experte-bahman-nirumand-es-wird-eine-kettenreaktion-geben/21262686.html</a></p>
<p>Wenn wir zu solchen Vorgängen schweigen oder gar noch ins selbe Horn stossen, machen wir uns mitschuldig an den Bergen von Toten. Auch die Folgen von Sanktionen mit den vielen Opfern kennen wir spätestens seit dem Irak, wir können uns nicht darauf berufen, das nicht zu wissen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 14 Aug 2018 03:21:05 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä41 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8625</link>
                        <author>Angelika Wilmen (Berlin-Pankow KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8625</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 16 bis 20:</h4><div><p>Die Vereinigten Staaten haben viele Jahre die Weltpolitik dominiert wie keine andere Macht. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Das US-Militär ist das schlagkräftigste, die Wirtschaft nachwievor stark aber das politische Gewicht der USA und die transatlantische Verbindung stehen seit Präsident Trump wie nie zuvor zur Disposition.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Seit der Wahl von Donald Trump steht das politische Gewicht der USA und die transatlantische Verbindung jedoch wie nie zuvor zur Disposition.</ins> Die EU reagiert, auch im Lichte des Brexit, mit einer Suche nach neuer, europäischer Stärke und findet </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>sprachliche Verbesserung</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 20:55:03 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä40 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8624</link>
                        <author>Angelika Wilmen (Berlin-Pankow KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8624</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 0 bis 6:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><strong>Grüne europäische Außenpolitik ist immer auch Friedenspolitik</strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bündnis 90/Die Grünen sind eine proeuropäische Partei, die den europäischen Einigungsprozess in der EU, aber auch die Prozesse in Europa mitgestalten will.</p><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Grüne europäische Außenpolitik ist immer auch Friedenspolitik</strong><br><br>Bündnis 90/Die Grünen sind eine proeuropäische Partei, eine, die den europäischen Einigungsprozess in der EU aber auch die Prozesse in Europa, die nicht in der EU stattfinden, mitgestalten will. </del>Das allein ist schon zum Merkmal geworden in einer Zeit, in der auch die deutsche Bundesregierung auf eine </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>sprachliche Verbesserung</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 20:53:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä39 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8623</link>
                        <author>Angelika Wilmen (Berlin-Pankow KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8623</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 186 bis 191:</h4><div><p>Aufhalten von Geflüchteten zu beschäftigen, dürfen autoritäre Regime nicht weiter unterstützt werden, denn diese treiben Menschen zu Flucht.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><br><br>Wir Bündnis 90/DIE GRÜNEN wollen eine starke EU-Außenpolitik. Eine, die auf die das geflügelte Wort der Wertegemeinschaft ernst nimmt und auch in diese zum Maßstab der Beziehungen nach Außen macht.</del></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir wollen den Weg gehen, den Menschen wie Michail Gorbatschow oder Olof Palme für Europa aufzeigten: Den Weg der Völkerverständigung, der Kooperation, des Interessenausgleichs, der gemeinsamen Verantwortung – den Weg zum gemeinsamen Haus Europa.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Was setzen wir der agressiven Politik entgegen? Das sollten wir klar benennen. Für mich gehören dazu der Weg der Völkerverständigung, Kooperation und Interessensausgleich statt Konfrontation. Und schließlich: Frieden in Europa ist nur mit Russland, nicht gegen Russland möglich. Die Vision von Gorbatschow eines gemeinsamen Hauses Europa in den Antrag zu integrieren, ist mir wichtig.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 20:52:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä38 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8622</link>
                        <author>Angelika Wilmen (Berlin-Pankow KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8622</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 158 bis 164:</h4><div><p>der Wert der Pressefreiheit, das Streben nach Rechtsstaalichkeit und Gerechtigkeit, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">als das macht die</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">stehen auch in der</ins> EU <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">aus</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">zunehmend auf dem Spiel</ins>. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Aber</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bündnis 90 / Die Grünen setzen sich für</ins> diese Werte <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">sind keine Alleinstellungsmerkmale</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ein</ins>. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Es gibt weltweit</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Mit allen</ins> Staaten, die sich <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ihnen gleichermaßen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">diesen Werten weltweit</ins> verschrieben haben und - ähnlich wie in der EU - unterschiedlich erfolgreich in der Umsetzung sind<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">. Mit ihnen müssen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">, wollen</ins> wir weiter an der <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ihrer </ins>Erhaltung und Verbreitung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">dieser Werte </del>arbeiten. Die Versprechen der Demokratien (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) wurden zwar bis heute nirgends vollends verwirklicht, sie </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Auch in der EU stehen diese Werte zunehmend auf dem Spiel. Das sollten wir so auch ehrlich deutlicher benennen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 20:46:04 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä37 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8621</link>
                        <author>Angelika Wilmen (Berlin-Pankow KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8621</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 124 bis 131:</h4><div><p>ist nicht das autoritäre oktroyieren von Regeln. Es ist, wie in der EU selbst praktiziert, die Verhandlung, das Gespräch und der Kompromiss.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Den Tendenzen zum Totalitären, die in den politischen Entwicklungen in Russland, China der Türkei und teilweise auch bei den USA zu entdecken sind, muss die EU die Widerstandsfähigkeit eines demokratisch verfassten Gemeinwesens entgegenstellen. Demokratie, Rechtsstaate und Menschenrechte sind nicht nur ein hohes Gut für die Bürger*innen selbst, wenn sie gerecht umgesetzt werden, haben sie auch die Strahlkraft Bürger in totalitären Systemen zu inspirieren und zu ermutigen.</del></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Den Tendenzen zum Totalitären, die in den politischen Entwicklungen in Russland, China, der Türkei, den USA sowie in Teilen Europas zu entdecken sind, muss die EU die Widerstandsfähigkeit eines demokratisch verfassten Gemeinwesens entgegenstellen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Demokratie, Rechtsstaate und Menschenrechte sind nicht nur ein hohes Gut für die Bürger*innen selbst, wenn sie gerecht umgesetzt werden, haben sie auch die Strahlkraft Bürger in totalitären Systemen zu inspirieren und zu ermutigen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Tendenzen zum Totalitären in einigen EU-Ländern sollten wir nicht unterschlagen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 20:32:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä36 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8620</link>
                        <author>Angelika Wilmen (Berlin-Pankow KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8620</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 111 bis 113 löschen:</h4><div><p>Die Angriffe auf den Multilateralismus <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">als Prinzip wie sie von den USA, Russland aber auch China und anderen ausgehen, </del>sind die wohl größte, ja historische Herausforderung unserer Zeit. Weil nichts anderes als das bisschen Frieden, was </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>China bekennt sich ausdrücklich zum Multilateralismus <span class="underline"><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/chinas-ministerpraesident-li-multilaterale-ordnung-verteidigen-15678227.html">http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/chinas-ministerpraesident-li-multilaterale-ordnung-verteidigen-15678227.html</a> </span>Auch bei Russland muss man hier stärker differenzieren, finde ich. Verbal bekennt sich Putin zumindest zum Multilateralismus, wenn auch in Abgrenzung zur USA. Er unterstützt zudem auch weiterhin das Pariser Klimaabkommen, die Unesco und verteidigt den Nuklearvertrag mit dem Iran.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 20:28:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä35 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8619</link>
                        <author>Angelika Wilmen (Berlin-Pankow KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8619</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 84 bis 86 löschen:</h4><div><p>Indien, aber auch im Vergleich zu den über ihre Region hinaus sehr einflussreichen Golfstaaten oder <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">dem unkooperativ wirkendem </del>Russland. Die Machtpolitik die von diesen Staaten und den noch-dominanten USA ausgeht ist </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wertung streichen. Was heißt &quot;unkooperativ wirkend&quot;? Diese Formulierung ist sprachlich unglücklich und bedürfte einer näheren Erläuterung.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 20:24:20 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä34 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8618</link>
                        <author>Angelika Wilmen (Berlin-Pankow KV)</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8618</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 32 bis 43:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Grundsätzlich stehen wir dem Instrument einer ständigen strukturierten Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen (PESCO) nicht ablehnend gegenüber. Doch sie muss der Abrüstung, dem Schaffen von Synergien dienen, nicht der Aufrüstung. Und sie kann nicht die alleinige Antwort auf Herausforderungen der Sicherheitspolitik sein. PESCO, so wie es nun ausgestaltet ist, hat einen deutlichen Überhang für industriepolitische Verteidigungspolitik. Der Haushalt, den das EP in Begleitung von PESCO aufgesetzt hat, wird voraussichtlich im Blickfeld eines engen Sicherheitsbegriffs, nicht im Sinne der Menschlichen Sicherheit (Human Security) gestaltet. Pooling und Sharing von Verteidigungskapazitäten in der Europäischen Union sind sinnvoll, sie dürfen aber nicht zum Verkaufsargument für die Erhöhung von Militärausgaben und einer Militarisierung der Europäischen Union genutzt werden.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir stehen dem Instrument einer ständigen strukturierten Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen (PESCO) skeptisch gegenüber. Statt eine gemeinsame Sozialunion voranzutreiben und z.B. die hohe Jugendarbeitslosigkeit im Süden Europas zu bekämpfen, investiert die EU in Migrantenabwehr und Rüstungsgeschäfte. Wir fordern stattdessen eine Zusammenarbeit bei Abrüstung, Ziviler Konfliktbearbeitung und Krisenprävention. Das Schaffen von Synergien bei der Verteidungskapazitäten der Europäischen Union ist sinnvoll. Sie dürfen aber nicht zum Verkaufsargument für die Erhöhung von Militärausgaben und einer Militarisierung der Europäischen Union genutzt werden.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Es ist nicht erkennbar, dass die im Rahmen von PESCO geplanten Maßnahmen der Schaffung von Synergien dienen. Stattdessen stehen Migrantenabwehr, die Erleichterung von Rüstungsgeschäften und die schnellere Verlegung von Truppen in den Osten im Vordergrund. Gemeinsame Projekte zur Zivilen Konfliktbearbeitung sind nicht vorgesehen. Die BAG Frieden und Internationales sollte sich daher kritischer äußern als die BDK dies in dem letzten Beschluss getan hat.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 20:19:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä33 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8617</link>
                        <author>Marcel Ernst</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8617</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 115 bis 116 einfügen:</h4><div><p>müssen Grüne deshalb in Europa und vor allem in der EU dafür kämpfen, dass dieses Prinzip wieder gestärkt wird.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Das vom deutschen Außenminister Heiko Maas bei seiner Japan-Reise angestrebte Bündnis für den Erhalt der multilateralen Weltordnung kann hierbei eine wichtige Rolle beim Einsatz für eine regel- und wertebasierte Weltordnung spielen.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 17:11:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä32 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8616</link>
                        <author>Marcel Ernst</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8616</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 93 bis 94 einfügen:</h4><div><p>Gunsten der europäsichen Außenbeauftragten, damit die EU auf internationalen Bühnen de facto mit einer Stimme sprechen kann.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Statt die Diskussion über das 2-Prozent-Ziel der NATO zu befeuern, sollte die EU sich zu einem 1-Prozent-Ziel für Entwicklungszusammenarbeit, Diplomatie und zivile Konfliktprävention- und bearbeitung bekennen.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 17:07:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä31 zu A2: EU Außenpolitik - Eine Union für den Frieden (NEU)</title>
                        <link>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8615</link>
                        <author>Marcel Ernst</author>
                        <guid>https://bagfi18brxl.antragsgruen.de/bagfi18brxl/motion/5654/amendment/8615</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_2440_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 46 bis 50 einfügen:</h4><div><p>Mitsprachemöglichkeiten, langfristig auch Entscheidungsbefugnisse, haben. Dort, wo eine parlamentarische Kontrolle möglich ist, müssen<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</ins>schon jetzt Entscheidungen, die die Außen- und Verteidigungspolitik betreffen transparenter gestaltet werden um in breiter (Fach-) Öffentlichkeit diskutiert werden zu können<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Der Parlamentsvorbehalt des Bundestages und langfristig möglichst des Europäischen Parlaments darf durch die europäische Kooperation nicht unterlaufen werden</ins>.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Aug 2018 17:03:29 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>